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Wir kommen. Wir gehen. Bei Frau Z. ist es soweit. Sie sagt es auch, stammelt es schweratmend: „Ich will sterben.“ Ihr Herz ist schwach, Füsse und Beine geschwollen. Das Atmen eine Anstrengung. Sie will gehen.  Wir kommen, wir gehen. Nicht dazwischen ist Leben. Sondern alles. Insbesondere die Geburt und das Sterben.  „Es geht zu Ende“, […]

Zeit der Verluste

Altwerden mag einen auf sich selbst zurückwerfen. Aber es ist nie nur eine individuelle Angelegenheit, auch wenn wir hierzulande dazu neigen, das Altwerden zu entsozialisieren.  Der Kampf meiner Schwiegermutter gegen ihr Altern hatte von Anfang an – und da beginnt schon das dialektische – von Anfang an zwei Fronten. Es fiel ihr immer schwerer, ihren […]

Unterwegs im Auftrag des Herrn

Die Coronakrise brachte die seelsorgerliche Begleitung quasi zum Stillstand, was sich besonders verheerend für Seniorinnen und Senioren auswirkte. Als Mitarbeiter vor Ort konnte ich diese Arbeit wieder aufnehmen. Davon handelt der folgende Artikel „Mutmachendes Zeichen“-

Wo der Geist weht – Mystik, der andere Weg zu Gott

„Der Fromme von morgen wird ein Mystiker sein.“ Karl Rahner Wie können wir Gott erfahren? Gemeinhin werden drei Antworten gegeben: Durch das Verstehen, die Theologie. Durch den Glauben an Jesus Christus, das Bekenntnis. Oder schlicht mit der Behauptung, dass man ihn überhaupt nicht erfahren kann, weil es Gott nicht gibt. Jede dieser Antworten hat ihre […]

Wo der Geist weht – God’s own country

Das Christentum hat das Abendland geprägt. Für die USA aber ist der christliche Glaube konstitutiv. Für Europäer ist die enge Verbundenheit von Politik und Religion befremdlich. Der Grund dafür liegt in der Geschichte.

Wo der Geist weht – Tanzen für den Herrn

Abendländisch christliche Spiritualität zeichnet sich dadurch aus, mit steifer Lippe in steifem Gestühl den Gottesdienst auszusitzen. Weit gefehlt. Nicht erst Pfingstkirchen und Charismaten haben das Tanzen für den Herrn als Ausdruck des Glaubens entdeckt.

Wo der Geist weht – prophetische Worte

Sie hätten auch lieber etwas anderes gemacht – die Propheten Sie ist die Geistesgabe schlechthin, die populärste, ursprünglichste und mit Abstand die umstrittenste unter den Charismen: Die Prophetie.  Schon allein deshalb umstritten, weil die meisten Propheten auch lieber etwas anderes gemacht hätten, als zu prophezeien. Amos etwa, der darauf hinwies, hauptberuflich eigentlich Feigenzüchter zu sein. […]

Wo der Geist weht – Stimmengewirr

Schon Paulus zerbrach sich den Kopf darüber. Weniger im Blick auf die Frage, wie dieses Charisma beschaffen ist – er und seine Zeitgenossen wussten, wovon die Rede war, wenn man in Zungen redete. I